Hallo in die Runde,
ich bin technisch nicht so versiert und hoffe auf die Schwarmintelligenz in einem Forum wie diesem. Ich habe folgendes Problem:
Seit 2022 habe ich einen Solarspeicher der Firma RCT mit fünf Modulen (RCT Power Storage DC 10.0 mit Battery 9.6).
Davon sind innerhalb der ersten drei Jahre vier kaputt gegangen. Alle vier stammten aus der Charge C194. RCT hat die defekten Module ausgewechselt (2x C196, 2x C194). Verbaut ist jetzt noch ein Modul aus der fehlerbehafteten Charge, zwei aus der Charge C196 und drei weitere aus der C194, aber aus einer anderen "Untercharge", die angeblich nicht fehlerhaft sein soll. (Insgesamt sechs, weil wir 2024 noch ein Modul hinzugekauft haben.)
(Angeblich wegen eines fehlerhaften Softwareupdates) hat unser Speicher derzeit nur eine Ladekapazität von rund drei kWh statt der eigentlichen 11,5 kWh. Auch damit will ich mich natürlich nicht einfach abfinden.
Hier meine Fragen:
Ist es richtig, das der Einbau von Modulen verschiedener Chargen zu Leistungseinbußen führen kann?
Hat noch jemand Probleme mit dem Speicher von RCT?
Ich möchte eigentlich nicht akzeptieren, als Mangelbeseitigung überhaupt noch Module aus der Charge C194 zu erhalten und auch nicht verschiedene Chargen in dem Speicher insgesamt verbaut haben und überlege, einen Rechtsanwalt einzuschalten. In unserem Vertrag steht "10 Jahre Produktgarantie" ohne Verweis auf den Hersteller (also RCT). Unser Installateur (RMW) verweist aber natürlich immer auf den Hersteller.
Kann mir eventuell jemand weiterhelfen?
Ich bedanke mich schon jetzt.
Viele Grüße aus dem Havelland,
franzick
Speichermodul RCT (Charge C194)
Re: Speichermodul RCT (Charge C194)
Hallo Franzick,
wir haben das gleiche Problem.
Anlage von RCT mit 2 11kw Akkutürmen und der Installateur ist so wie bei dir RMW aus Potsdam.
Um eines vorweg zu nehmen. RMW aus Potsdam liefert Unterstützung so gut es eben möglich ist in diese Situation. Und das bei uns immer innerhalb weniger Tage! Damit einfach auch mal in der Öffentlichkeit ein Lob & Danke an RMW Energy aus Potsdam!
Auch RMW wird mit den vielen Ausfällen der Akkumodule unverschuldet belastet, da RCT aus Konstanz immer auf den Installateur verweist.
- Sicher auch zu Recht, da der Austausch von Fachleuten vorgenommen werden sollte.
Bei uns wurden bereits einige Module in den letzten drei Jahren getauscht und aktuell stehen beide Türme innerhalb von 4 Tagen "offline".
Die nächsten Module sind hin...
Begeistert bin ich davon nicht. Und die Anlage MUSS mehr als die 10 Jahre der Garantiezeit laufen!
Solange RCT die Akkus austauscht..., naja es stösst sauer auf..., okay.
Aber was passiert nach den 10 Jahren Garantie!?
Im Detail lässt sich sicher mehr berichten.
Auszug RCT:
https://www.rct-power.com/de/ratgeber/f ... orten.html
11. Sollte meine Batterie zu jeder Zeit immer schnellstmöglich vollgeladen werden?
Zur Akku-Schonung verwendet RCT Power eine besondere Strategie: Gewöhnliche Heimspeicher schalten, sobald überschüssiger Solarstrom zur Verfügung steht, auf „Laden“. Sie sind oft vormittags vollgeladen und verweilen dann den ganzen Tag im maximalen Ladezustand. Die Lebensdauer der Batterie und damit der langfristige Nutzen reduziert sich drastisch. Wir achten darauf, dass der volle Ladezustand erst am Nachmittag erreicht wird. So ist die Verweildauer in diesem Zustand möglichst kurz. Für die abends und nachts benötigte Energie ist es egal, wann der Speicher voll wird. Für die Lebensdauer des Speichers ist das jedoch vorteilhaft. Die Batterieladung und -entladung wird nach einer internen Vorgabe geregelt, die sich entsprechend der Sonneneinstrahlung, des Strombedarfs und der Batterieladung dynamisch ändert.
Da dieser Vorgang aktuell nicht gewährleistet werden kann und die Akkus jeden Tag auf 100% von 97% oder 100% von 100% geladen werden, was laut RCT nachweislich zur Reduzierung der Lebensdauer der Akkus führt und daher nicht im Sinn des Kunden sein kann.
Auch das die Akkus nach 18 Monaten nicht mehr ausgetauscht werden können, da die Zellchemie zu weit gealtert ist, hat derzeit keinen Bestand mehr, der Inhalt wurde bei RCT einfach gelöscht und in "...geht immer..." geändert.
(Der Inhalt lässt sich sicher über die Rückwärtssuche im Web wiederherstellen, ist nur etwas müssig)
Mal schauen wie es weitergeht.
Happy bin ich nicht und eventuell bietet sich die Möglichkeit mit weiteren Betroffenen zusammen rechtlich gegen RCT in Konstanz vorzugehen, da ich befürchte das die Kunden über die Garantiezeit gebracht werden und dann mit einem bekannten Problem, das wohl über ein fehlerhaftes Firmwareupdatete verursacht wurde, im Regen stehen gelassen werden.
Auch eine Sache die mich brennend interessieren würde! Wie kann ich die Kapazität den SoH der Akkus sicher auslesen, denn dieser muss laut RCT nach 10 Jahren noch bei 80% liegen. (oder wurde dies zwischenzeitlich auch geändert??)
Grüße
RedSun
wir haben das gleiche Problem.
Anlage von RCT mit 2 11kw Akkutürmen und der Installateur ist so wie bei dir RMW aus Potsdam.
Um eines vorweg zu nehmen. RMW aus Potsdam liefert Unterstützung so gut es eben möglich ist in diese Situation. Und das bei uns immer innerhalb weniger Tage! Damit einfach auch mal in der Öffentlichkeit ein Lob & Danke an RMW Energy aus Potsdam!
Auch RMW wird mit den vielen Ausfällen der Akkumodule unverschuldet belastet, da RCT aus Konstanz immer auf den Installateur verweist.
- Sicher auch zu Recht, da der Austausch von Fachleuten vorgenommen werden sollte.
Bei uns wurden bereits einige Module in den letzten drei Jahren getauscht und aktuell stehen beide Türme innerhalb von 4 Tagen "offline".
Die nächsten Module sind hin...
Begeistert bin ich davon nicht. Und die Anlage MUSS mehr als die 10 Jahre der Garantiezeit laufen!
Solange RCT die Akkus austauscht..., naja es stösst sauer auf..., okay.
Aber was passiert nach den 10 Jahren Garantie!?
Im Detail lässt sich sicher mehr berichten.
Auszug RCT:
https://www.rct-power.com/de/ratgeber/f ... orten.html
11. Sollte meine Batterie zu jeder Zeit immer schnellstmöglich vollgeladen werden?
Zur Akku-Schonung verwendet RCT Power eine besondere Strategie: Gewöhnliche Heimspeicher schalten, sobald überschüssiger Solarstrom zur Verfügung steht, auf „Laden“. Sie sind oft vormittags vollgeladen und verweilen dann den ganzen Tag im maximalen Ladezustand. Die Lebensdauer der Batterie und damit der langfristige Nutzen reduziert sich drastisch. Wir achten darauf, dass der volle Ladezustand erst am Nachmittag erreicht wird. So ist die Verweildauer in diesem Zustand möglichst kurz. Für die abends und nachts benötigte Energie ist es egal, wann der Speicher voll wird. Für die Lebensdauer des Speichers ist das jedoch vorteilhaft. Die Batterieladung und -entladung wird nach einer internen Vorgabe geregelt, die sich entsprechend der Sonneneinstrahlung, des Strombedarfs und der Batterieladung dynamisch ändert.
Da dieser Vorgang aktuell nicht gewährleistet werden kann und die Akkus jeden Tag auf 100% von 97% oder 100% von 100% geladen werden, was laut RCT nachweislich zur Reduzierung der Lebensdauer der Akkus führt und daher nicht im Sinn des Kunden sein kann.
Auch das die Akkus nach 18 Monaten nicht mehr ausgetauscht werden können, da die Zellchemie zu weit gealtert ist, hat derzeit keinen Bestand mehr, der Inhalt wurde bei RCT einfach gelöscht und in "...geht immer..." geändert.
(Der Inhalt lässt sich sicher über die Rückwärtssuche im Web wiederherstellen, ist nur etwas müssig)
Mal schauen wie es weitergeht.
Happy bin ich nicht und eventuell bietet sich die Möglichkeit mit weiteren Betroffenen zusammen rechtlich gegen RCT in Konstanz vorzugehen, da ich befürchte das die Kunden über die Garantiezeit gebracht werden und dann mit einem bekannten Problem, das wohl über ein fehlerhaftes Firmwareupdatete verursacht wurde, im Regen stehen gelassen werden.
Auch eine Sache die mich brennend interessieren würde! Wie kann ich die Kapazität den SoH der Akkus sicher auslesen, denn dieser muss laut RCT nach 10 Jahren noch bei 80% liegen. (oder wurde dies zwischenzeitlich auch geändert??)
Grüße
RedSun